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Welternährung

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Jedes Jahr wächst die Weltbevölkerung um rund 87 Millionen Menschen. Heute leben 7,2 Milliarden Menschen auf der Erde. Im Jahr 2050 werden es 9,7 Milliarden sein – das sind knapp 35 Prozent mehr als heute.

Das Wachstum vollzieht sich vor allem in den Städten. Die Zahl der Megacities wird bis 2025 auf 26 steigen. Davon werden 22 in Schwellen- und Entwicklungsländern liegen.

Die wachsende Weltbevölkerung bedingt, dass das Angebot an verfügbaren Nahrungsmitteln bis 2050 deutlich steigen muss. Grundsätzlich gibt es genügend Nahrung für alle. Aber schon heute hat etwa eine Milliarde Menschen zu wenig zu essen. Einer der Gründe dafür ist der Verlust von Nahrungsmitteln: Viele Millionen Tonnen Getreide, Fleisch, Milch, Obst und Gemüse verderben, weil sie weder verarbeitet noch haltbar gemacht werden, weil sie durch Bakterien verunreinigt oder unsachgemäß verpackt und transportiert werden.

Verluste von Lebensmitteln entstehen in jeder Stufe der Nahrungsmittelkette – bei Anbau und Produktion, der Verarbeitung und Verteilung ebenso wie im Einzelhandel und den Verbrauchern.

Die UN-Welternährungsorganisation FAO schätzt, dass der globale Nahrungsmittelverlust je nach Art des Lebensmittels zwischen 20 und 75 Prozent liegt. Der Kampf gegen Mangel und Verschwendung könnte gewonnen werden, wenn man die Nahrungsmittelverluste mit geeigneter Technologie bremst.

Dabei muss die Verarbeitung und Verpackung der Nahrungsmittel an die jeweiligen Bedingungen des Landes angepasst sein. So setzen Hitze und Trockenheit in Afrika den Nahrungsmitteln zu, in Lateinamerika und Asien sind es Hitze und Feuchtigkeit. Dazu kommen unterschiedliche Nahrungsmittel, die unterschiedliche Techniken erfordern.

Ohne die richtige Technik läuft also nichts. Die deutsche Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinenindustrie leistet mit ihren intelligenten Verarbeitungstechniken und innovativen Verpackungskonzepten einen wichtigen Beitrag zur weltweiten Nahrungsmittelversorgung und gegen Nahrungsmittelverluste.

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